Freitagspredigt

 

Freitag 13. März 2009

Freitagspredigt
Hutba – Wohin steuert die Menschheit?

„Bei der Zeit! Der Mensch kommt bestimmt ins Verderben, außer denen, welche glauben und Gutes tun und sich gegenseitig zur Wahrheit anhalten und sich gegenseitig anhalten zur Geduld.“ [103:1][103:2][103:3]

Verehrte Muslime,

im Koran heißt es: Er lenkt alle Dinge vom Himmel bis zur Erde. Zu guter Letzt steigt alles zu Ihm empor an einem Tage, dessen Maß tausend Jahre von denen sind, die ihr zählt. So ist Er, der Kenner des Verborgenen und des Sichtbaren, der Mächtige, der Barmherzige, der, Der alle Dinge aufs beste erschaffen hat. Zunächst formte er den Menschen aus Lehm; Dann bildete Er seine Nachkommen aus dem Tropfen einer verächtlichen wässerigen Flüssigkeit; Dann formte Er ihn und blies von Seinem Geist in ihn. Und Er gab euch Gehör, Gesicht, Gefühl und Verstand. Wenig Dank erweist ihr Ihm! [32:5][32:6][32:7][32:8][32:9]

 

Verehrte Geschwister,

diese Verse handeln vom Menschen, also von uns. Es wird anschaulich dargestellt, dass der erste Mensch aus Lehm erschaffen, im Mutterleib befruchtet wurde und sich nach und nach entwickelt, um nach seiner Geburt den Marathon des Lebens zu beginnen, bis er stirbt.

 

Der Mensch wurde erschaffen, um seinem Schöpfer zu dienen. Für diesen Gehorsam wird ihn Allah unvorstellbar größzügig belohnen.

 

In der Geschichte der Menschheit stoßen wir immer wieder auf Menschen, die vom Weg abgekommen sind und sich sogar gegen ihren Schöpfer auflehnen. In diesen Phasen der Geschichte sandte ihnen Gott seine Bücher mittels Propheten, die er aus ihrer Mitte auswählte. Doch auch das hat viele nicht von ihrem Ungehorsam abgebracht. Unter ihnen gab es solche, die auch diese Offenbarungen und Propheten verleugneten und bekämpften. Deshalb wurden sie von Katastrophen heimgesucht. Infolgedessen zeigten viele von ihnen Reue, doch andere ließen sich nicht belehren.

 

Verehrte Muslime,   

in unseren Tagen können wir viele Arten von Ungehorsam und Auflehnung beobachten: Das Materielle nimmt den Platz Gottes ein; Generation von Menschen, die sich dem Materiellen verschrieben haben und das Geistige vollends ausblenden; eine Jugend, die infolge der geitigen Leere sich vielfältigen Sünden hingibt, eine Welt, in der die Frau zum sexuellen Objekt wird.      

 

Die Menschen sind nicht mehr im Stande andere Menschen zu lieben, geschweigedenn respektvoll zu behandeln. Angesichts dieser Tatsachen kommen wir nicht umhin, uns einige Frage zu stellen.

 

Wohin steuert die Menschheit? Was erwartet uns? Gibt es keinen Ausweg aus diesem Elend? Ohne Zweifel könne wir die Antworten auf diese Fragen im Koran finden. Dort heißt es: Bei der Zeit! Der Mensch kommt bestimmt ins Verderben,außer denen, welche glauben und Gutes tun und sich gegenseitig zur Wahrheit anhalten und sich gegenseitig anhalten zur Geduld.[103:1][103:2][103:3]  

  

IGMG-Irschadabteilung


Am 3. Oktober 2011 findet der bundesweite "Tag der offenen Moschee" statt. Unsere Sonderseiten zum...

Nach einer ersten erfolgreichen Spendenaktion hat sich der Vorstand der Islamischen Gemeinschaft...

Angesichts der humanitären Notlage in Somalia hat der IGMG-Vorstand beschlossen, eine Spendenaktion...

Pierre Vogel tritt in Hamburg auf, liest man in der Welt-Zeitung. Vielleicht ein Schaukampf des...

Am 12. Juni hat die Türkei gewählt. Das Ergebnis der seit acht Jahren regierenden AKP (Partei für...

Im Allgemeinen widmeten sich US-Präsidenten in ihrer zweiten und letzten Regierungsperiode dem...

Publikationen

Hier können Sie auszugsweise einen Blick in "Die Lehre des Islam" von Prof. Dr. Muhammed Hamidullah werfen. Das vorliegende Buch beinhaltet zwei Abschnitte von Prof. Hamidullahs Werk „Der Islam – Geschichte,Religion, Kultur". 

Bestellung

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Publikationen

Ausgesuchtes

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.


Startseite Suchen Impressum Intranet Sitemap Bildergalerie