Die Auswanderung

Sevr - Höhle

 

Die Auswanderung des Gesandten Gottes Muhammad (saw) und seiner Gefährten nennt man Hidschra. Da der Druck in Mekka, dem die Muslime ausgeliefert waren, immer weiter zunahm, suchte der Prophet einen Ort, an dem sie sich frei bewegen konnten. Indes nahmen bei einem Treffen in Akâba einige Medinenser den Islam an. Anschließend erlaubte der Gesandte Gottes den Muslimen, nach Medina auszuwandern, so dass sie im Jahre 622 (n. Chr.) anfingen, in kleinen Gruppen Mekka zu verlassen. Nach kurzer Zeit waren außer dem Propheten und seinem Gefährten Abû Bakr (ra) und deren Familien keine Muslime mehr in Mekka. Dies nahmen die Polytheisten Mekkas zum Anlass, dem Gesandten eine Falle zu stellen und ihn zu ermorden. Jedoch wurde dies dem Gesandten Gottes mitgeteilt, so dass er sich gezwungen sah, sofort auszuwandern. Nach einer beschwerlichen Reise erreichten Muhammad (saw) und Abû Bakr (ra) Medina.

 

Da die Hidschra einen Wendepunkt in der Geschichte des Islams darstellt, wurde sie während der Amtszeit des Kalifen Umar (ra) zum Beginn der islamischen Zeitrechnung erklärt.

 

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Hier können Sie auszugsweise einen Blick in "Die Lehre des Islam" von Prof. Dr. Muhammed Hamidullah werfen. Das vorliegende Buch beinhaltet zwei Abschnitte von Prof. Hamidullahs Werk „Der Islam – Geschichte,Religion, Kultur". 

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