Mittwoch 02. November 2005

Ramadan, Islam
Bald ist Bajram!

Der Ramadan, der heilige Monat, der uns an Verantwortung, Geduld, Selbstlosigkeit, an das Teilen und Solidarität erinnert, geht langsam zu Ende. Wir erwarten nun das Ramadanfest, das Fest der Liebe, der Barmherzigkeit und des Zusammenseins.

Feste sind ganz besondere Tage, an denen die Menschen sich näher kommen, die selben Gedanken und Gefühle teilen und sich vom alltäglichen Stress erholen. Wir sollten nicht vergessen wieviel uns der Frieden solcher Festtage bedeutet. Die Freude und das Streben nach guten Taten sollten natürlich nicht nur für die Festtage gelten, sondern in unserem ganzes Leben. Damit diese Festtage so schön wie möglich werden, sollte Wert auf Solidarität unter den Muslimen gelegt werden und diejenigen, unter denen es Streitigkeiten gibt, sollten sich wieder versöhnen. Es werden heutzutage weltweit Grausamkeiten gegenüber Menschen verübt. Daher brauchen müssen gerade wir Muslime umso mehr Liebe, Frieden und Solidarität zeigen.

 

Deswegen sollten wir diese Tage dafür nutzen, unsere Nachbarn, unsere Verwandschaft, unsere Freunde, sowie ältere und kranke Menschen zu besuchen und ihnen zum Fest zu gratulieren. Auch sollten wir unsere Eltern erfreuen, so dass sie für uns beten. Außerdem dürfen wir auch nicht vergessen, die Menschen zu besuchen, die einsam sind, die von zu Hause weit weg wohnen und die selbst nicht einmal genug zum Feiern haben.

 

Der Monat Ramadan war eine Zeit der Solidarität und der Hilfsbereitschaft. Genauso sollten auch die Festtage verbracht werden. Daher hoffe ich, dass wir die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Pakistan nicht vergessen und ihnen weiterhin helfen. Möge Allah alle Muslime und auch alle anderen Menschen vor solchen Katastrophen beschützen.

 

Ich gratuliere von ganzem Herzen allen Muslimen zum Ramadanfest und wünsche von Allah, dass diese Tage zum Frieden zwischen allen Muslime und in der die Welt führen.


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