Zum Fest Eid al-Fitr hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, eine Grußbotschaft veröffentlicht. Darin ruft Lehmann Christen und Muslime zu mehr Dialog und gegenseitigem Respekt auf
In seiner Grußbotschaft an die Muslime hebt Karl Kardinal Lehmann die Bedeutung der Religionsfreiheit hervor. Die Diskussionen über den Bau von Moscheen in deutschen Großstädten seien in diesem Zusammenhang nicht immer „im Geiste eines gedeihlichen Zusammenlebens geführt worden“, erklärte Lehmann am Donnerstag. „Es ist mir deshalb wichtig, Ihnen einmal mehr zu sagen, dass sich die Katholische Kirche nachdrücklich zum Recht auf Religionsfreiheit bekennt.“ Die Verfassung schütze auch das Recht der Muslime, würdige Moscheen in jenen Gegenden zu bauen, in denen sie leben, so Lehmann.
Der christlich-muslimische Dialog sei ferner von außerordentlich großer Bedeutung. „Neben manchen Unterschieden zeichnen sich Christentum und Islam durch Gemeinsamkeiten aus, die noch immer nicht genügend entdeckt sind“, erklärte Lehmann in seiner Botschaft. (sa)
Am 3. Oktober 2011 findet der bundesweite "Tag der offenen Moschee" statt. Unsere Sonderseiten zum...
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