Der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Ali Kizilkaya, hat sich in der Debatte um die Ausländerkriminalität für eine Vermittlung des Bundespräsidenten Horst Köhler ausgesprochen
Köhler könne mit seiner Autorität als Bundespräsident eine Versachlichung der Diskussion bewirken. Die derzeitige Diskussion sei vielmehr eine Aufopferung des friedlichen Zusammenlebens für die Wahlpropaganda. „Die Wahlen sind irgendwann vorbei. Aber der Schaden, der dadurch angerichtet ist, bleibt. Es dürfe keine Fremdenfeindlichkeit in Deutschland geschürt werden, sagte Kizilkaya. Das Vorgehen von Koch verstärke Vorurteile und sei „Wasser auf die Mühlen der rechtsradikalen Parteien.“ (sa)
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Diskriminierung
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