Freitag 18. September 2009

Islam, Ein Hadîth - Ein Gedanke
Das Ramadanfest – Dank und Belohnung

„Das Erste, was wir an diesem Tag tun werden, ist zu beten.“ (Buchârî)

Nach dem Ende des Fastenmonats Ramadan folgt das Fest des Fastenbrechens (arab. Îd al-Fitr, türk. Ramazan Bayramı), welches drei Tage andauert. Zusammen mit dem Opferfest gehört es zu den beiden wichtigsten Feiertagen der Muslime.

 

Das Ramadanfest ist eine Belohnung für den Muslim, die er bereits im Diesseits für seine Anstrengung im Ramadan bekommt. Eine viel beträchtlichere Belohnung erwartet ihn allerdings im Jenseits.

 

Der Gesandte Gottes Muhammad (saw) pflegte, wie es in dem Hadîth oben heißt, als erstes an diesem Tag zu beten. Dies empfiehlt er auch seiner Gemeinschaft. Dafür finden sich die Muslime am Morgen des ersten Festtages in der Moschee zusammen, beten gemeinsam und beglückwünschen sich nach der Ansprache des Imâms zum Ramadanfest. Einige besuchen an diesem Tag nach dem Gebet Friedhöfe um des Todes zu gedenken, Bittgebete (Duâ) für die Verstorbenen der Gemeinschaft zu sprechen. Die ist eine Tradition, die von den Muslimen in Europa wiederbelebt wurde.

 

Der restliche Tag vergeht meist turbulent mit dem Besuch von Familie, Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten. Das Ramadanfest dient auch dazu Menschen, die sich nur selten sehen oder zerstritten sind zusammenbringen, mit Familie und Freunden die Gemeinschaft zu genießen und sich gegenseitig zu beschenken. (sk)

 

 

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