Die von der Frauenabteilung der französischen IGMG-Gemeinde in Paris erstmals veranstaltete Vortragsreihe unter dem Motto „Wiederbelebung durch Gebet“ fand unter reger Teilnahme statt.
Zum Auftakt des Seminars rezitierte Enes Demir aus der Gemeinde Sarcelles aus dem Koran, während die Moderation vom Leiter der Jugendabteilung Çetin Çumur übernommen wurde. Nach einem kurzen aber schönen Gesangsvortrag der Kindergartengruppe ging der Leiter und Koordinator der europäischen Gebetsinitiative, Recep Dalkiran, zum Seminar über. Daran nahmen unter anderem als Gast der bekannte Pädagoge Sebahattin Ucar sowie Ömer Naci Yilmaz und Vehbi Vakkasoglu aus der Türkei teil.
Das Seminar begann mit dem Vortrag von Sebahattin Ucar unter dem Motto “Warum beten wir?”. In seinem Vortrag behandelte Ucar die fünf Gebetszeiten des Islams, dabei verwies er auf die Gespräche des Propheten Mohammeds mit seinen Gefährten.
Danach übernahm Ömer Naci Yilmaz das Wort. Im Lichte der Worte Muhammads, der das Gebet als „unseren Augapfel“ bezeichnete, sprach Yilmaz in seinem Vortrag über die Bedeutung des Betens und des Korans.
Der Hadith „Betet jedes Gebet, als wäre es euer letztes Gebet“ bildete die Grundlage des Vortrags des Schriftstellers Vehbi Vakkasoglu. „Das Gebet erfreut unsere Seelen. Denn im Gebet ist der Koran enthalten. Zudem fühlen wir während des Gebets, dass wir uns vor Allah befinden, sodass wir nicht in Versuchung geraten, Böses zu tun. Aus diesem Grund sollte unsere Verbindung mit dem Gebet ununterbrochen bestehen“, trug Vakkasoglu vor.
Zum Abschluss der Vorträge bedankte sich der Leiter für Gemeindeentwicklung von Sarcelles, Arif Atas, bei den Beteiligten und überließ das Wort einer wunderbaren Koranrezitation. (ab)
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