Die Stadt Worms im Bundesland Rheinland-Pfalz hat in Kooperation mit muslimischen Verbänden einen Friedhof für Muslime eingerichtet. Diese wurde nun mit einer Eröffnungsveranstaltung eingeweiht.
Zur Eröffnungsveranstaltung des für die Muslime errichteten Areals waren unter anderem der Wormser Bürgermeister Michael Kissel, der Religionsbeauftragte des türkischen Konsulats in Mainz, Mehmet Türe, zwei Vertreter christlicher Glaubensgemeinschaften, der Pressesprecher der DITIB, Bekir Alboğa, sowie der Vorsitzende des IGMG-Regionalverbandes Rhein-Neckar-Saar Yaşar Cimşit eingeladen.
Zunächst hielt Dr. Klaus Karlin stellvertretend für die Stadtverwaltung Worms eine Grußrede. Anschließend richtete Amin Kamal einige Worte an die Zuhörer, ehe der IGMG-Regionalverbandsvorsitzende Cimşit als abschließender Redner zu den Anwesenden sprach. Alle Redner betonten, es sei wichtig, dass Menschen verschiedener Herkunft, Kultur und Religion in Deutschland in Frieden und Wohlbefinden leben und stets den gegenseitigen Dialog fördern.
Darüber hinaus bedankte sich Cimşit bei allen, die bei der Verwirklichung dieses Bedürfnisses mitgewirkt haben und sprach seine Freude über die Lösung dieses Problems aus. Er betonte, dass von nun an die Stadt Worms eine Vorbildfunktion für andere Städte und Kreise habe.
Nach seiner Rede wurde unter der Leitung Mehmet Türes ein Bittgebet gesprochen, bevor die Gäste abschließend die Möglichkeit bekamen, das neue Grabfeld zu besichtigen. (bua)
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