Donnerstag 10. September 2009

Gemeinschaft
Muslimische Organisationen trafen sich beim Iftar-Empfang der IGMG

Beim Iftar-Empfang der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG) kamen zahlreiche muslimische Organisationen zusammen. Bei den Reden und Gesprächen nach dem Iftar-Essen wurden Probleme der Muslime Europas erörtert und die friedliche Atmosphäre des Ramadans betont. Auch zahlreiche Vertreter türkischer Medien nahmen an der Veranstaltung teil.

In seiner Begrüßungsrede beglückwünschte der Vorsitzende der IGMG Yavuz Çelik Karahan die Anwesenden zum Ramadan und fügte hinzu: Die Bedürfnisse der Muslime in Deutschland dürfen nicht auf den Islamischen Religionsunterricht reduziert werden. Vielmehr müssen Muslime allgemein anerkannt und ihre Vertreter in allen Gesellschaftsschichten präsent sein.” Karahan sprach auch den Koordinierungsrat an und bemerkte, dass die die Gründung des KRM ein notweniger Schritt für die Muslime Deutschlands sei. Ferner forderte der IGMG-Vorsitzende die verantwortlichen Politiker dazu auf, den Muslimen ihre verrieften Rechte zuzugestehen und sich für diese einzusetzen. Karahan streifte auch einige Themen von internationaler Relevanz, darunter die Lage im chinesichen Xinjiang, wo der Frieden immer noch nicht hergestellt werden konnte.

 

Der Einladung der IGMG folgte auch der tükische Generalkonsul für Köln, Kemal Demirciler, welcher in einer kurzen Rede zu den Gästen sprach und zum Ramadan gratulierte. Auch der DITIB-Vorsitzende Sadi Arslan richtete einige Worte an die Gäste. Arslan wies auf die geschwisterliche Atmophäre des Ramadans hin und meinte, der Ramadan in Europa verlaufe schöner als beispielsweise in der Türkei. „Dass die Muslime den KRM gegründet haben und sich regelmäßig treffen, sind die Geschwisterlichkeit fördernde Schritte“, so der DITIB-Vorstand.

 

 

 

Ali Kızılkaya, Vorsitzender des Islamrates (IRD), brachte seine Sorge über die jüngsten Ereignisse zur Sprache und bemerkte im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen, dass diese eine nicht zu vernachlässigende Gelegenheit sei, die Themen der Muslime auf die Tagesordnung zu bringen.

  

Mit kurzen Begrüßungsreden wandten sich auch der derzeitige KRM-Sprecher und Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Ayyub Axel Köhler, sowie der stellvertretende Vorsitzender des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) Mehmet Yılmaz und der der ATIB-Vorsitzende Selahattin Saygun an die Gäste.

 

Unter den Teilnehmern des Iftar-Empfanges befanden sich ferner Ibrahim El-Zayat (Islamische Gemeinschaft Deutschland), Ayhan Yardımcı (Europäische Demokratie Stiftung), Süleyman Arslan (UETD), Orhan Bilen (MÜSIAD NRW), Golam Totakhyl (Annemarie Schimmel Forum), Alişan Hızlı (Koordinator der Europäischen Cem-Stiftung), Tarık Abdel Alem (Islamic Relief), Dr. Yusuf Işık (ehem. Stellvertr. IGMG-Vorsitzender) und Abbdulcelil Karakaş (Ostturkestan). Ferner nahmen vor allem Vertreter der türkische Presse teil, darunter Zeki Sezer (Milli Gazete), Mahmut Çebi (Zaman), Tuncay Yıldırım (Hürriyet), Ali Kılıçarslan (Türkiye), Şeref Arı (Sabah), Ali Paşa Akbaş (Kanal Avrupa). (am)


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