Donnerstag 28. Januar 2010

International, Palästina
Israel verweigert Untersuchungskommission zum Gaza-Krieg

Trotz der Forderung der UN eine unabhängige Untersuchung einzuleiten, beharrt Israel weiterhin darauf, eine eigene Untersuchungskommission zum Gaza-Krieg einzurichten. Zwei Tage vor dem Fristablauf lehnte die israelische Regierung eine unabhängige Kommission erneut ab. Der Vorwurf des Kriegsverbrechens gegen Israel bleibt nach wie vor bestehen.

Israel will keine offizielle Untersuchung des Gaza-Kriegs vor einem Jahr anordnen. Israel habe "nicht die Absicht", eine solche Kommission einzuleiten, sagte Informationsminister Juli Edelstein im öffentlich-rechtlichen israelischen Rundfunk und wies damit eine zentrale Forderung des Untersuchungsberichts des südafrikanischen Richters Goldstone zurück. Israel werde der UNO lediglich ein Dokument vorlegen, in dem es um "spezielle Vorfälle" gehe, die Gegenstand einer internen Armee-Untersuchung gewesen seien, sagte Edelstein.


Unterdessen berichtete die israelische Zeitung "Haaretz", dass Israel einer Untersuchungskommission mit eingeschränkten Befugnissen bei der Befragung von israelischen Politikern und Offizieren zustimmen könne. Laut Militärstaatsanwalt Avichai Mandelblit haben die Streitkräfte bereits 140 Beschwerden von Soldaten geprüft. Es gebe Dokumente und Videos, die zahlreiche Anschuldigungen des Berichts als "Lügen" entlarvten, sagte Mandelblit in einem Interview mit der Zeitung "New York Times".

Goldstone hatte in seinem Gaza-Bericht Israel und der Palästinenserorganisation Hamas vorgeworfen, Kriegsverbrechen während der dreiwöchigen Offensive vor einem Jahr begangen zu haben. Israel und Hamas wurden darin aufgefordert, innerhalb von drei Monaten Untersuchungen zu den Vorwürfen einzuleiten. Seit Veröffentlichung des Berichts im September hatten die Vereinten Nationen dann beide Parteien gedrängt, glaubwürdige Prüfungen der Vorfälle einzuleiten.

Der Goldstone-Bericht plädiert dafür, die Vorwürfe vor den internationalen Gerichtshof in Den Haag zu bringen, sollten beide Seiten keine ernsthaften Untersuchungen einleiten. (ab)


Ramadan

Kalender 2010

Deutschland
International

Liebe Leserinnen und Leser, jeden Tag im Monat Ramadan finden sie ein neues Bittgebet aus dem Koran...

Liebe Leserinnen und Leser, damit sie alle interessanten Artikel zum Thema Ramadan immer...

Liebe Leserinnen und Leser, wir haben unsere Fitra und Zakat-Seite komplett überarbeitet. Schauen...

Der Kultur- und Sozialanthropologe Prof. Dr. Werner Schiffauer sprach auf dem internationalen...

Im Rahmen des zweitägigen Symposiums „Kontextwandel und Bedeutungsverschiebungen - Die Ambivalenz...

Die Studie „Kinder und Jugendliche in Deutschland: Gewalterfahrungen, Integration, Medienkonsum“...

Die Ramadan-Veranstaltungen des Kulturzentrums Tuğra in Gelsenkirchen stoßen auf großes...

Am Sonntag, dem 22. August, führte das IGMG-Hilfsteam in Pakistan die Verteilung von mehr als 1.000...

Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş setzt auch in diesem Jahr die Hilfskampagnen im Ramadan...

Unter den afrikanischen Staaten ist der Sudan flächenmäßig der größte des Kontinents. In der...

Der Anlass dieses Artikels war der Besuch einer großen Schlachterei während eines Aufenthaltes in...

Sowohl von muslimischer als auch christlicher Seite wird man des Öfteren mit der Frage...

Diskriminierung

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.

Download Verbandstext
Juli 2010
  • Monotheistische Religionen und die Hauptthemen des Korans
  • „Ein Drittel des Korans“
  • Was für einen Bundespräsidenten?

Öffnet internen Link im aktuellen Fensterzum Archiv

Publikationen

Hier können Sie auszugsweise einen Blick in "Die Lehre des Islam" von Prof. Dr. Muhammed Hamidullah werfen. Das vorliegende Buch beinhaltet zwei Abschnitte von Prof. Hamidullahs Werk „Der Islam – Geschichte,Religion, Kultur". 

Bestellung

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Publikationen


Startseite Suchen Impressum Sitemap Bildergalerie