Seit dem 30. Januar setztdie Hilfsorganisation IHH e. V. ihre Hilfskampagnen im Erdbebengebiet Haiti fort.
Die IHH e.V. werde in erster Linie 300 Familien mit Grundnahrungsmitteln wie Reis, Mais, Zucker und Salz und 6000 Liter sauberem Wasser und Kerzen versorgen, teilte Dr. Zeliha Vural von der Organisation mit.
Man arbeite gemeinsam mit der Organisation „Helping Hands“, eine Organisation, die in Haiti und in der Dominikanischen Republik tätig sei. In erster Linie seien zwei Lastwagen mit Hilfsgütern in der Hauptstadt Port-au-Prince und in Umgebungsdörfern verteilt worden.
Die Verteilung der Güter sei gemeinsam mit den pakistanischen Polizisten erfolgt, die unter der Führung der Vereinten Nationen stehen.
Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs unterstützt die IHH e.V. in ihren Arbeiten im Erdbebengebiet.
Bereits 150 000 Tote in Haiti
Berichten zufolge sind bislang 150 000 Menschen dem Erdbeben in Haiti zum Opfer gefallen. Die genau Zahl der bislang Vermissten sei jedoch ungewiss, sagte der haitanische Informationsminister, Marie-Laurence Jocelyn Lassegue. Keiner sei sich sicher, ob 200 000 oder 300 000 Tote geborgen wurden. Allein in der Hauptstadt seien es mehr als 150 000 gewesen.
Der Europäischen Kommission zufolge sind infolge des Erdbebens 250 000 verletzt worden. (ab)
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