Die US-Sicherheitsfirma Blackwater soll nach einer tödlichen Schießerei in Irak etwa eine Million Dollar Schmiergeld gezahlt haben, um die Lizenz im Irak zu verlängern. Dies berichtete die Zeitung „New York Times“. Nun muss sich die Firma dem Vorwurf stellen.
Einem Zeitungsbericht zufolge prüft das US-Justizministerium, ob Angestellte der Sicherheitsfirma Blackwater irakische Regierungsvertreter bestochen haben. Unter Berufung auf ehemalige und aktuelle Vertreter der US-Regierung berichtete die „New York Times“, dass die Firma nach einem tödlichen Zwischenfall in Bagdad, bei der mindestens 14 Iraker ums Leben kamen, im September 2007 Gelder in Höhe von rund einer Million Dollar an irakische Regierungsvertreter gezahlt habe, um sich deren Unterstützung zu sichern.
Beweise für Schmiergeld-Zahlungen gibt es keine, bis auf eine E-Mail-Nachricht eines hochrangigen Vertreters der US-Botschaft. Darin warnt er die Sicherheitsfirma, die irakische Regierung nicht zu bestechen.
Ein Gericht in Washington hatte Ende Dezember eine Klage gegen die früheren Blackwater-Mitarbeiter unter Verweis auf fehlende Beweisstücke zurückgewiesen. US-Vizepräsident Joseph Biden erklärte jedoch, die US-Regierung wolle sich um eine Wiederaufnahme des gescheiterten Verfahrens bemühen. (ab)
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