Von: Ali Mete

Montag 08. Februar 2010

Islam, Ein Hadîth - Ein Gedanke
Hass und Vorurteile – Allzu menschlich?

„Vereinfacht, erschwert nicht. Bringt frohe Botschaft, lasst andere nicht hassen.“ (Muslim)

Wie einfach ist es doch andere Menschen zu kritisieren, schlecht über sie zu reden oder gar Hass und Vorurteile gegenüber ihnen zu hegen. Doch wie schwer scheint es dahingegen, bloß ein Lob auszusprechen oder einer Person seine Zufriedenheit mitzuteilen? Wie viel Kraft kostet es manchmal, auch nur ein einziges Vorurteil aus der Welt zu schaffen? 

 

Woher kommt diese Ambivalenz? Sie scheint dem Menschen angeboren, allzu menschlich zu sein, wenn man bedenkt, dass es sie überall gibt, egal ob in Europa oder Lateinamerika, ob bei Reich oder Arm, ob unter Muslimen, Christen oder Nichtgläubigen.

 

Nicht umsonst wird also der Mensch im Koran als voreilig und ungeduldig beschrieben. Er ist undankbar, hängt an seinem Besitz und ist stets auf seinen Vorteil aus. Obwohl er über allen anderen Geschöpfen steht. Das Wesen des Menschen ist mit guten und schlechten Fähigkeiten ausgestattet.

 

Vor diesem Hintergrund ist die Empfehlung des Propheten Muhammad (saw) durchaus konsequent und wirkmächtig, auch wenn sie auf den ersten Blick einfach erscheinen mag. Sie spiegelt die Schlichtheit des Islams wider. Wenn die Möglichkeit besteht, soll man den einfacheren Weg gehen, statt eine Angelegenheit unnötig kompliziert zu machen. Dies bezieht sich auf alles, was im Alltag vorfallen kann. Ebenso die zweite Empfehlung in dem Hadith. Konstruktivität in fast jeder Hinsicht sollte die Destruktivität ersetzen.

 

 

Weitere Hadith-Kommentare aus unserer Reihe "Ein Hadith - Ein Gedanke" finden Sie hier.


Gebetszeiten
Deutschland:
Großstädte weltweit:

Bundestagspräsident Norbert Lammert setzt sich in einem Schreiben an seinen türkischen Amtskollegen...

„Wer mit offenen Augen und Ohren in einem von Türken, Arabern, Afghanen bewohnten Stadtteil lebt,...

In diesen Tagen wird in Malaysia ernsthaft diskutiert, ob Christen ihren (?) Gott auch „Allah“...

In Istanbul fand letzte Woche ein Treffen von türkischen Nichtregierungsorganisationen aus aller...

Die „Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften an...

Josef Isensee zählt zu den profiliertesten Staatsrechtlern in Deutschland. Sein Name ist mit dem...

Die Frauenabteilung des IGMG-Regionalverbands Ruhr A kam mit den Leiterinnen der regionalen...

Am Weltfrauentag besuchte der Vorsitzende des IGMG-Regionalverbands Rhein-Neckar-Saar ein...

Beim 8. Wissenswettbewerb der Islamischen Föderation in Wien (IFW) traten die Teilnehmer aus zwölf...

Wenn man den Koran liest, kann man sehr einfach feststellen, das die Lebensgeschichte der...

Interview mit dem berühmten Ney-Spieler Kudsi Erguner über die Grundzüge der Mevlevi-Tradition

Der Umajjadenkalif Muâwija hatte versprochen, dass nach ihm Hasan (ra) das Amt des Kalifen...

Diskriminierung

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.

Download Verbandstext
März 2010
  • Fitra – Die Natur des Menschen aus islamrechtlicher Sicht
  • „Wer Kinder hat, soll mit ihnen Kind sein“
  • Profilierung auf Kosten Gottes
  • „Islamische Studien“ in Sicht

Öffnet internen Link im aktuellen Fensterzum Archiv

Publikationen

Hier können Sie auszugsweise einen Blick in "Die Lehre des Islam" von Prof. Dr. Muhammed Hamidullah werfen. Das vorliegende Buch beinhaltet zwei Abschnitte von Prof. Hamidullahs Werk „Der Islam – Geschichte,Religion, Kultur". 

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBestellung 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Publikationen


Startseite Suchen Impressum Sitemap Bildergalerie