„Vereinfacht, erschwert nicht. Bringt frohe Botschaft, lasst andere nicht hassen.“ (Muslim)
Wie einfach ist es doch andere Menschen zu kritisieren, schlecht über sie zu reden oder gar Hass und Vorurteile gegenüber ihnen zu hegen. Doch wie schwer scheint es dahingegen, bloß ein Lob auszusprechen oder einer Person seine Zufriedenheit mitzuteilen? Wie viel Kraft kostet es manchmal, auch nur ein einziges Vorurteil aus der Welt zu schaffen?
Woher kommt diese Ambivalenz? Sie scheint dem Menschen angeboren, allzu menschlich zu sein, wenn man bedenkt, dass es sie überall gibt, egal ob in Europa oder Lateinamerika, ob bei Reich oder Arm, ob unter Muslimen, Christen oder Nichtgläubigen.
Nicht umsonst wird also der Mensch im Koran als voreilig und ungeduldig beschrieben. Er ist undankbar, hängt an seinem Besitz und ist stets auf seinen Vorteil aus. Obwohl er über allen anderen Geschöpfen steht. Das Wesen des Menschen ist mit guten und schlechten Fähigkeiten ausgestattet.
Vor diesem Hintergrund ist die Empfehlung des Propheten Muhammad (saw) durchaus konsequent und wirkmächtig, auch wenn sie auf den ersten Blick einfach erscheinen mag. Sie spiegelt die Schlichtheit des Islams wider. Wenn die Möglichkeit besteht, soll man den einfacheren Weg gehen, statt eine Angelegenheit unnötig kompliziert zu machen. Dies bezieht sich auf alles, was im Alltag vorfallen kann. Ebenso die zweite Empfehlung in dem Hadith. Konstruktivität in fast jeder Hinsicht sollte die Destruktivität ersetzen.
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Hier können Sie auszugsweise einen Blick in "Die Lehre des Islam" von Prof. Dr. Muhammed Hamidullah werfen. Das vorliegende Buch beinhaltet zwei Abschnitte von Prof. Hamidullahs Werk „Der Islam – Geschichte,Religion, Kultur".































