andalusien messe

 

Montag 15. März 2010

International, OİC, Menschenrechte
Nigeria: "Konflikte sind ethnisch bedingt, nicht religiös"

Seit 2001 ist der nigerianische Landesteil Plateau immer wieder Schauplatz von blutigen Unruhen. Bei den letzten Unruhen in der vergangenen Woche kamen rund 2000 Menschen ums Leben. Der OIC-Generalsekretär verurteilte den Vorfall. Experten, die sich mit der Region auskennen, berichten, dass die Unruhen auf ethnische Konflikte zurückzuführen sind. Entgegen weitläufiger Annahmen seien sie nicht religiöser Natur.

Bei dem Massaker in der Nähe von Jos waren den letzten Berichten zufolge rund 500 Menschen, meist Christen, gestorben. Zuvor waren es rund 300 Muslime, die bei den Unruhen im Januar ums Leben gekommen waren. Muslimische Organisationen Nigerias verurteilten das Blutbad. „Ein Muslim ist in keinster Weise berechtigt, eine Gewalttat dieser Art auszuführen.“


Professor Lakin Akintola von der Lagos State Universität sagte unterdessen, dass Muslime und Christen nicht wegen Gebetseinrichtungen und des Konvertierens in Konflikt geraten seien. Der Grund dafür sei  nicht religiösbedingt, sondern er liege vielmehr in der ethnischen Gruppierung zwischen den Beromen und den Haussa-Fulanis im Landesteil Plateau.

 

Sie würden damit die politische und wirtschaftliche Oberhand im Land an sich reißen wollen, so Akintola weiter. Beide ethnischen Gruppen würden mit ihren Gewaltakten jedoch vielmehr den Religionen Islam und Christentum schaden.
Auch die Organisation Human Rights Watch forderte von der nigerianischen Regierung eine baldige Lösung der Konflikte.

OIC-Generalsekretär kritisiert das Blutbad aufs Schärfste

 

Auch der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu, kritisierte die blutigen Unruhen aufs Schärfste und forderte die Behörden auf, sich unverzüglich mit dem Vorfall zu befassen und Schuldige zu stellen.
Außerdem rief er das nigerianische Volk auf, Ruhe zu bewahren und Gewaltszenen zu vermeiden.

Nur durch Dialog sei eine Vereinigung des Volkes möglich und der gesellschaftliche Frieden herstellbar, sagte Ekmeleddin Ihsanoglu. (ab)


Am 3. Oktober 2011 findet der bundesweite "Tag der offenen Moschee" statt. Unsere Sonderseiten zum...

Nach einer ersten erfolgreichen Spendenaktion hat sich der Vorstand der Islamischen Gemeinschaft...

Angesichts der humanitären Notlage in Somalia hat der IGMG-Vorstand beschlossen, eine Spendenaktion...

Pierre Vogel tritt in Hamburg auf, liest man in der Welt-Zeitung. Vielleicht ein Schaukampf des...

Am 12. Juni hat die Türkei gewählt. Das Ergebnis der seit acht Jahren regierenden AKP (Partei für...

Während man einerseits immer noch die Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland diskutiert, wird auf...

Der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG), Kemal Ergün, besuchte gemeinsam...

Unter der Federführung von Adnan Sağlam, Leiter der IGMG-Abteilung für Soziale Dienste des...

Stuttgart lud anlässlich der 50-jährigen Einwanderung nach Deutschland ein. An der Veranstaltung...

Aufgrund ihres tragenden Gewichts und ihrer großzügigen Struktur wird den Bögen in der Architektur...

Bevor man danach fragen kann, wie denn Notfallbegleitung für Muslime aussehen kann, muss erst die...

Welcher Zustand der Persönlichkeit soll mit dem Begriff „Schâkila“ beschrieben werden?

 

Diskriminierung

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.

Publikationen

Hier können Sie auszugsweise einen Blick in "Die Lehre des Islam" von Prof. Dr. Muhammed Hamidullah werfen. Das vorliegende Buch beinhaltet zwei Abschnitte von Prof. Hamidullahs Werk „Der Islam – Geschichte,Religion, Kultur". 

Bestellung

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Publikationen


Startseite Suchen Impressum Intranet Sitemap Bildergalerie