In New York wurde ein Taxifahrer Opfer einer rassistischen Messerattacke. Wegen seines islamischen Glaubens wurde der Taxifahrer aus Bangladesch von einem 21-jährigen Fahrgast angegriffen. Der Taxifahrerverband sowie mehrere Anti-Rassismus-Organisationen verurteilten indes die Tat scharf. Es gebe einen „wachsenden Hass gegen Muslime in New York und in den USA“.
Ein Fahrgast hat den 43-jährigen Taxifahrer Ahmed Sharif zunächst gefragt, ob er Muslim sei. Daraufhin versuchte der junge Mann von hinten, dem Fahrer die Kehle durchzuschneiden.
Das Opfer rettete sich ins Freie und benachrichtigte sofort die Polizei. Der Angreifer wurde umgehend von der Polizei festgenommen. Er muss sich wegen Mordversuchs und eines rassistisch motivierten Verbrechens verantworten.
„Ich lebe hier seit 25 Jahren, ich fahre seit 15 Jahren Taxi und meine vier Kinder wurden hier geboren, ich habe noch nie so eine Unsicherheit gefühlt“, erklärte der Taxifahrer bestürzt in einer Mitteilung der Taxigewerkschaft.
Der Taxifahrerverband sowie mehrere Anti-Rassismus-Organisationen verurteilten die Tat scharf. Es gebe einen „wachsenden Hass gegen Muslime in New York und in den USA“, die sich vor allem auf Diskussion über das geplante islamische Gemeindezentrum in der Nähe des Ground Zero zurückzuführen sei, erklärte die „New Yorker Koalition gegen Islamophobie“.
Unterdessen teilte der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg mit, er habe mit dem Taxifahrer gesprochen und ihm versichert, dass die Zugehörigkeit zu einer Religion oder Ethnie keinen Unterschied in New York mache.
Seit dem Plan für den Bau eines islamischen Zentrums mit Moschee in der Nähe des Ground Zero haben hitzige Debatten über den Islam in New York zugenommen. (ab)
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Diskriminierung
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Publikationen
Hier können Sie auszugsweise einen Blick in "Die Lehre des Islam" von Prof. Dr. Muhammed Hamidullah werfen. Das vorliegende Buch beinhaltet zwei Abschnitte von Prof. Hamidullahs Werk „Der Islam – Geschichte,Religion, Kultur".































