Schneider: Wenn die Diskussion darauf reduziert wird, wer hat den höchsten Turm, dann wird das albern
Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Nikolaus Schneider, hat die Positionen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegenüber dem Islam kritisiert. Der „Rhein-Zeitung“ zufolge, forderte Schneider sowohl die Vertreter christlicher Kirchen als auch die Vertreter muslimischer Organisationen dazu auf, die oft „verletzende Schärfe” in der Diskussion etwa im Konflikt um Moscheebauten, zu unterlassen. Wenn die Diskussion „darauf reduziert wird, wer hat den höchsten Turm, dann wird das albern”, so Schneider.
Der katholische Theologe Karl-Josef Kuschel monierte ebenfalls den Stil der EKD. In den Stellungnahmen der EKD beobachte er „ein ständiges Rückzugsgefecht“. Kuschel sagte der evangelischen Monatszeitschrift „zeitzeichen“, dass die Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam immer mehr verkleinert oder bestritten würden. Dabei könne beispielsweise die Figur der Maria einbezogen werden, um eine Brücke für den Dialog zwischen Christen und Muslimen zu bauen. (sa)
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Diskriminierung
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