Die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen haben das Gesundheitssystem weitgehend zum erliegen gebracht. Die Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH) hat deshalb ein Ärzteteam zur medizinischen Nothilfe für die Flüchtlinge aus Gaza bereitgestellt.
Durch die Blockade und vorhergehender Komplettsperrungen stand das Gesundheitssystem im Gazastreifen ohnehin kurz von dem Zusammenbruch. Neben dem Mangel an Medikamenten und geeigneten OP-Räumen bestehe auch ein Mangel an Ärzten, so die Organisation.
Durch die Öffnung des Refah-Übergangs zu Ägypten, werden seit Anfang der Woche erstmals Krankentransporte nach Ägypten organisiert. Das Ärzteteam der IHH soll dort in den Krankenhäusern die Operationen durchführen. Unter den entsendeten Ärzten befinden sich Chirurgen jeder Fachrichtung, insbesondere Orthopäden, plastische Chirurgen, Unfallchirurgen und Neurochirurgen. Das Team wird von Zeliha Vural, Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, geleitet.
Die IHH ruft auch weiterhin Ärzte aus Deutschland dazu auf, an der Aktion teilzunehmen. Interessierte können sich wenden an: Internationale Humanitäre Hilfsorganisation e.V. - Weilburger Straße 17, 60326 Frankfurt am Main - Telefon: +49 (0)69 80 10 80 10 - Internet: www.ihh.com. (sa)
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