In einer Pressemitteilung verurteilte der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Ali Kizilkaya, die fortwährenden Luftangriffe und Bombardierungen der Stadt Gaza und sprach von einem „beispiellosen Verstoß gegen die Grundsätze des Völkerrechts“. Kizilkaya forderte die Bundesregierung auf, „alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um dem Blutvergießen ein Ende zu bereiten“.
Er betonte weiter, „dass der größte Angriff der israelischen Armee seit dem Sechs- Tage-Krieg im Jahre 1967 unvorstellbares Leid in der Zivilbevölkerung ausgelöst hat“. Kizilkaya sagte, „dass innerhalb von wenigen Tagen die Bilanz bereits auf mehr als 400 Tote und über 2000 zum Teil Schwerverletzte gestiegen ist“. Er ergänzte, dass „die Bombardierung von Parlamentsgebäuden, Ministerien, Moscheen, Universitätseinrichtungen und vielen öffentlichen Plätzen ein von der Weltgemeinschaft nicht hinzunehmenden Bruch von Recht darstellt, dem sofort ein Ende bereitet werden muss“.
Zugleich forderte Kizilkaya, die arabischen Nachbarstaaten auf, „die seit mehr als 18 Monaten ausgehungerte und leidende Zivilbevölkerung zu unterstützen, ihre Grenzen für die zahllosen Schwerverletzten zu öffnen und medizinische sowie humanitäre Hilfslieferungen weiterzuleiten“.
Abschließend forderte Kizilkaya Deutschland, die EU und die Weltgemeinschaft auf, sich für das Ende der Gewalt und für einen nachhaltigen, dauerhaften und gerechten Frieden im Nahen Osten einzusetzen. Er rief darüber hinaus die Muslime in Deutschland auf, „sich an demokratischen Protestaktionen zu beteiligen und für die Menschen in Gaza zu beten“.
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