andalusien messe

 

Montag 26. Januar 2009

International, Palästina
Israel bereitet sich auf Klagen wegen Kriegsverbrechen vor

Der UN-Berichterstatter zur Menschenrechtslage in den Palästinensergebieten, Richard Falk, bezeichnete die israelische Militäroffensive im Gazastreifen unlängst als Kriegsverbrechen. Auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich über die Zerstörung des Gazastreifens schockiert und erklärte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Israel hat daraufhin allen beteiligten Soldaten einen umfassenden Rechtsschutz zugesichert. Sie seien vor Prozessen geschützt, sagte Ministerpräsident Ehud Olmert in Jerusalem.

Justizminister Daniel Friedmann wurde zur Koordinierung des staatlichen Rechtsbeistandes zum Vorsitzenden einer „Sonderkommission für internationale Rechtsstreitigkeiten“ ernannt. Der Staat werde allen beteiligten Soldaten volle Rückendeckung geben, sagte Olmert nach der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag.  Das israelische Militär hat unterdessen eine vollständige Zensur verordnet, wonach Namen und Fotos von Offizieren, die an den Angriffen auf Gaza beteiligt waren, nicht veröffentlicht werden dürfen, um Klagen gegen sie zu verhindern. Auch wurde Journalisten der Zugang zum Gazastreifen während der Invasion verwehrt.

 

Die allmähliche Nervosität der israelischen Regierung, dass einzelne Kommandeure oder Soldaten auf internationalem Parkett angeklagt werden könnten, hängt mit der Beweislage zusammen. Denn internationale Menschenrechtsgruppen haben Indizien für den in bewohnten Gebieten verbotenen Einsatz von Phosphormunition gefunden und die Verhältnismäßigkeit der israelischen Kriegsführung in Zweifel gezogen. Bei fast 70 Prozent der Todesopfer soll es sich nach Angaben der Menschenrechtler um Zivilisten gehandelt haben. Darüber hinaus mehren sich Vorwürfe von Überlebenden, israelische Soldaten hätten unbewaffnete Zivilisten erschossen. Auch berichten internationale Hilfsorganisationen, dass Schwerverwundete nicht in Krankenhäuser gebracht werden konnten, weil israelische Soldaten Ambulanzen nicht passieren ließen. Israel hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert. (sa)


Am 3. Oktober 2011 findet der bundesweite "Tag der offenen Moschee" statt. Unsere Sonderseiten zum...

Nach einer ersten erfolgreichen Spendenaktion hat sich der Vorstand der Islamischen Gemeinschaft...

Angesichts der humanitären Notlage in Somalia hat der IGMG-Vorstand beschlossen, eine Spendenaktion...

Pierre Vogel tritt in Hamburg auf, liest man in der Welt-Zeitung. Vielleicht ein Schaukampf des...

Am 12. Juni hat die Türkei gewählt. Das Ergebnis der seit acht Jahren regierenden AKP (Partei für...

Während man einerseits immer noch die Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland diskutiert, wird auf...

Der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG), Kemal Ergün, besuchte gemeinsam...

Unter der Federführung von Adnan Sağlam, Leiter der IGMG-Abteilung für Soziale Dienste des...

Stuttgart lud anlässlich der 50-jährigen Einwanderung nach Deutschland ein. An der Veranstaltung...

Sizilien ist die größte Mittelmeerinsel und gehört heute zu Italien. In der Vergangenheit war sie...

Der Koran ist das Buch, welches dem Propheten Muhammad (saw) über 23 Jahre hinweg herabgesandt...

Aufgrund ihres tragenden Gewichts und ihrer großzügigen Struktur wird den Bögen in der Architektur...

Diskriminierung

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.

Publikationen

Hier können Sie auszugsweise einen Blick in "Die Lehre des Islam" von Prof. Dr. Muhammed Hamidullah werfen. Das vorliegende Buch beinhaltet zwei Abschnitte von Prof. Hamidullahs Werk „Der Islam – Geschichte,Religion, Kultur". 

Bestellung

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Publikationen


Startseite Suchen Impressum Intranet Sitemap Bildergalerie