Israelischen Medienberichten zufolge haben israelische Kampfflugzeuge in der Nacht zum Freitag eine Moschee im Flüchtlingslager Dschabalija angegriffen. Der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira berichtete von rund 60 neuen Angriffen auf den Gaza-Streifen.
Die israelische Luftwaffe bezeichnete das Gotteshaus als „Befehlsstand“ und „Treffpunkt“ der Hamas. Die Moschee habe ferner als Waffenlager gedient. Die Moschee sei nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe völlig zerstört worden. Es sei die fünfte Moschee, die seit Beginn der israelischen Angriffe bombardiert wurde, schrieb der israelische Onlinedienst „ynet“.
Wie auf der ganzen Welt wird heute im Westjordanland und in Ost-Jerusalem mit Massenprotesten gegen Israel gerechnet. Die israelische Polizei habe deshalb tausende Sicherheitskräfte mobilisiert. Im Westjordanland gilt seit Mitternacht für 48 Stunden eine Ausgehsperre sowie ein Einreiseverbot. Laut Angaben der Gesundheitsbehörde in Gaza sind bisher mindestens 414 Palästinenser getötet und 2070 weitere verletzt worden.
Livni: „Keine humanitäre Krise in Gaza“
Die israelische Außenministerin, Zipi Livni, hat gestern in Paris mit dem französischen Staatspräsidenten Nicola Sarkozy die Lage im Gazastreifen erörtert. Dabei wies sie den von der EU geforderten Waffenstillstand aus humanitären Gründen erneut zurück. Ihrer Ansicht nach herrsche im Gazastreifen keine humanitäre Krise. (sa)
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Am 12. Juni hat die Türkei gewählt. Das Ergebnis der seit acht Jahren regierenden AKP (Partei für...
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