Der deutsche Kurienkardinal und Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Walter Kasper, beurteilte laut Radio Vatikan den christlich-islamischen Dialog als schwierig. 138 muslimische Gelehrte hatten dagegen im Oktober letzten Jahres zum interreligiösen Dialog aufgerufen.
Bei einem Symposium der Akademie der Wissenschaften in Mainz zum Thema „Zukunftsfragen der Gesellschaft - Unterwegs zu neuen Weltordnungen? Folgen der Globalisierung“ sagte Kasper am Freitag, dass man in dieser Hinsicht keine falschen „Harmonie-Ideen“ entwickeln dürfe. Das Verständnis vom Menschen sei bei Muslimen anders als bei Christen. Ein Dialog sei ferner mit den „gemäßigten Muslimen“ möglich.
Nach der Regensburger Vorlesung des Papstes Benedikt XVI. hatten muslimische Gelehrte einen Brief an den Vatikan geschrieben und die katholische Kirche zum Dialog aufgerufen. Im Oktober letzten Jahres folgte ein „Offener Brief“ an alle christlichen Religionsoberhäupter. Die 138 unterzeichnenden Gelehrten hatten die Religionsoberhäupter darin zur muslimisch-christlichen Versöhnung und zum weiteren Dialog aufgerufen. Ohne einen Frieden zwischen den beiden religiösen Gemeinschaften könne es keinen wirklichen Frieden in der Welt geben, hieß es in dem Brief. Der Papst hatte zunächst das Angebot der muslimischen Gelehrten zum christlich-islamischen Dialog angenommen. (sa)
Am 3. Oktober 2011 findet der bundesweite "Tag der offenen Moschee" statt. Unsere Sonderseiten zum...
Am 12. Juni hat die Türkei gewählt. Das Ergebnis der seit acht Jahren regierenden AKP (Partei für...
Diskriminierung
Keine Nachrichten in dieser Ansicht.
Publikationen
Hier können Sie auszugsweise einen Blick in "Die Lehre des Islam" von Prof. Dr. Muhammed Hamidullah werfen. Das vorliegende Buch beinhaltet zwei Abschnitte von Prof. Hamidullahs Werk „Der Islam – Geschichte,Religion, Kultur".































