Der niederländische Rechtsextremist Geert Wilders hat im Parlament eine “Kopftuchsteuer” von 1.000 Euro pro Jahr für muslimische Frauen gefordert. “Jede Frau, die ein Kopftuch tragen will, soll zunächst eine Lizenz beantragen müssen", sagte Wilders.
Ziel dieser Kopftuchsteuer sei es unter anderem, muslimische Frauen vom Tragen der Kopfbedeckung abzubringen. Dadurch könne zudem der Staatshaushalt der Niederlande aufgebessert werden, so Wilders. Moscheen, Kopftücher und männliche Muslime mit Bärten und langen Gewändern “verschandeln das Stadtbild in den Niederlanden”.
Die Vertreter aller Parteien lehnten den Vorschlag als absurd ab. Der Franktionsvorsitzende der Democraten 66, Alexander Pechtold, bezeichnete die Rede von Wilders als fremdenfeindlich und rassistisch. Die SP-Abgeordnete Agnes Kant erwiderte, das Wilders sich immer weiter in eine lächerliche Lage manövriert.
Immigrationskosten
Geert Wilders hatte überdies Anfang September eine parlamentarische Anfrage gestellt, welche Kosten durch die Immigration in den Niederlanden entstehen würden. Der Minister für Immigration lehnte die Anfrage allerdings ab, da keine Buchhaltung über verschiedene Gruppierungen in der Gesellschaft geführt werde. (sa)
Am 3. Oktober 2011 findet der bundesweite "Tag der offenen Moschee" statt. Unsere Sonderseiten zum...
Am 12. Juni hat die Türkei gewählt. Das Ergebnis der seit acht Jahren regierenden AKP (Partei für...
Diskriminierung
Keine Nachrichten in dieser Ansicht.
Publikationen
Hier können Sie auszugsweise einen Blick in "Die Lehre des Islam" von Prof. Dr. Muhammed Hamidullah werfen. Das vorliegende Buch beinhaltet zwei Abschnitte von Prof. Hamidullahs Werk „Der Islam – Geschichte,Religion, Kultur".

































